»In jedem Dorf gab es eine Wohnungskommission, da musstest du einen Antrag stellen.« Gabi Wels
»Das ging nach festen Grundsätzen. Meine Frau und ich mussten den Beweis antreten, dass wir ein Kind erwarten. Und daraufhin haben wir eine Zweieinhalbzimmerwohnung bekommen. Als Paar hätte man höchstens eine Zweiraumwohnung oder auch eine Einraumwohnung bekommen.« Siegfried Göbel
»Im Sommer 1979 sind wir wieder zurück nach Rothenklempenow gekommen. Uns wurde eine Wohnung angeboten, die nur eine Übergangswohnung sein sollte. Wir hatten kein WC, kein Bad, wir hatten draußen im Park unsere Toilette. Die Küche war über den Flur, den noch andere mitbenutzt haben, und dazu einen Wohn- und einen Schlafraum. Und der Schlafraum war nicht heizbar. Die Wohnung war in der Brennerei, dort war auch die Post untergebracht. Oben wohnte eine ältere Frau, und nebenan eine Mutter mit Tochter – später kam noch ein Enkelkind dazu.« Gabi Wels