
»Zuerst gab es den ›Tanz der Ehepaare‹, das heißt, wir hatten z.B. Gäste vom Opernhaus und es wurden lange Kleider getragen, es wurde sich richtig herausgeputzt. 30 Mark kostete das. Wir hatten immer tolle Diskotheken, die Leute sind so gerne zu uns gekommen, weil wir so begeisterte Tänzer waren, uns musste man raustragen. Da der ›Tanz der Ehepaare‹ dann ein bisschen nachließ, haben sie später daraus ›Tanz der Paare‹ gemacht und dann konnten auch Jugendliche kommen. Das war einmal im Monat und ein bisschen lockerer.« Karin Fischer
»Das war dieses Randevouz der Ehepaare. Da gab es ein Angebot, das war das Scheckheft. Das hatte man dann so erworben, und alle vier Wochen fand eine Veranstaltung in der alten Konsumgaststätte ›Zum Ansitz‹ statt.
Mit Livemusik, Tanz, manchmal auch eine Modenschau – jedenfalls immer mit irgendeinem kulturellen Programm, und das war sehr, sehr schön. Immer auch ein klein bisschen Stress, weil es zu DDR-Zeiten nicht viel zu kaufen gab. Wir waren alle vier Wochen die gleiche Runde, und jedes Mal sollte etwas Neues zum Anziehen da sein.« Heidi Hamann


