Das 1967 eingeführte Frauensonderstudium sollte auch berufstätigen Frauen und Müttern mit einem Direkt- oder Abendstudium an Fachschulen die Weiterbildung ermöglichen.
»Man musste verheiratet sein, Familie oder Kinder haben und aus dieser Region kommen – Delegierung über den Betrieb.
Wir haben weiterhin volles Geld bekommen.
Wir haben zwei Tage in der Woche bezahlt freibekommen: einen Tag für die Landwirtschaftsschule Löcknitz und einen Tag zum Lernen und für Hausaufgaben.
Unterm Strich dauerte es ungefähr fünf Jahre.
Es waren harte Zeiten, aber es waren auch schöne Zeiten.
Mein Leitfaden war: Aufgeben ist das Schlimmste, was es gibt – das habe ich da gelernt.
Mach mal ein Fernstudium, hab Kinder – da sind zwischendurch auch ganz viele Kinder geboren.
Viele haben auch das Handtuch geschmissen.
Wir haben gesagt: Wir haben jetzt drei Jahre durchgehalten, dann halten wir das vierte und fünfte auch noch durch.« Heidi Hamann
Frauensonderstudium
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