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Jugendklub

»Wir hatten einen Jugendklub, einen schönen Jugendklub, mit Schallplattenspieler. Da war auch eine Zeit lang Kino drin.
Am Wochenende haben wir uns dort so ein bisschen unter uns mit einer größeren Gruppe getroffen – nicht nur zu neunt oder zu zehnt.
Wir hatten einen Schlüssel und haben den Klub auch sauber gehalten. Erst haben wir samstags alle zusammen sauber gemacht, und dann haben wir noch gebohnert. Der Klub musste auch geheizt werden und alles. Aber das haben wir gemacht.« Annelore Schönstedt

»In Boock ging der Jugendtanz nachmittags schon los – da ist ja diese Turnhalle.
Das erste Mal kamen die Juniors ’72, das war die Musik für uns damals.
Sie mussten auch diesen ostdeutschen Rock spielen, aber sie haben auch Stücke von der anderen Seite gespielt.« Gabi Wels

»Wir waren in Rossow auch eine gute Gemeinschaft im Dorf. Viele sind tagsüber arbeiten gegangen, dann ging es schnell entweder zum See oder irgendwohin – eine Dusche, geschweige denn eine Badewanne, hatte ja kaum einer. Da wurde sich dann auch draußen gewaschen.
Danach sind wir ganz schnell nach Hause, Abendbrot einwerfen, und dann ging es zum Beispiel zum Sportplatz. Dort haben wir ein kleines Lagerfeuer gemacht: ein Kasten Bier, eine leere Flasche, Kerze rein – das war ein kleines Lagerfeuer.
Da haben wir gesungen, erzählt und gequatscht bis spätabends, obwohl wir am nächsten Morgen um sieben oder so wieder raus mussten.« Karin Zimmermann

»Und wenn wir keinen Kasten Bier hatten, sind wir mit einer leeren Milchkanne nach Löcknitz in die Gaststätte gefahren und haben uns Bier geholt. Das wurde nachher mit der Kelle in die Gläser reingefüllt, und dann wurde Bier getrunken.« Herbert Zimmermann